Subaxiale degenerative Instabilität und spondylotische Myelopathie (Teil 2)
Kursbeschreibung:
Therapeutisch stehen konservative und operative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung; abhängig von den vorliegenden Beschwerden sollte bei fehlendem neurologischem Defizit eine mindestens 3-monatige konservative Therapie vor einer operativen Maßnahme durchgeführt werden.
In der operativen Behandlung stehen 2 Verfahrensgruppen zur Verfügung: Die ventrale zervikale Dekompression mit Diskektomie und ggf. Korporektomie sowie dorsale Verfahren, hier insbesondere zu erwähnen die zervikale Laminoplastie. Bei ventralen Verfahren werden die stenosierenden Strukturen reseziert und das Myelon entlastet, Kyphosen werden korrigiert und das Ergebnis durch eine Plattenosteosynthese gesichert. Dorsale Verfahren entlasten das Rückenmark, indem stenosierende Prozesse entfernt werden und der Spinalkanal nach dorsal eröffnet wird, sodass sich das Rückenmark von ventralen Stenosierungen abheben kann; dieses Verfahren ohne Instrumentierung kann nur angewendet werden, wenn keine zervikale Kyphose besteht. Dorsale Laminoplastieverfahren bieten die Möglichkeit, gelenkerhaltend vorzugehen, allerdings mit der Gefahr einer Instabilität und Kyphosierung, sodass eine genaue präoperative Evaluierung unabdingbar ist.
Entscheidend für das Gesamtergebnis bleibt die sorgfältige Indikationsstellung und Patientenselektion sowie eine gründliche Dekompression mit solider Rekonstruktion.
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Inhalt dieses Kurses:
- Zusammenfassung
- Therapie
- Konservative Therapie
- Operative Therapie
- Indikation zur Operation
- Operationsprinzipien
- Operative Technik
- Anteriore zervikale Diskektomie und Korporektomie
- Ventrale Rekonstruktion durch Osteosynthese
- Bandscheibenprothesen bei zervikaler Myelopathie
- Dorsale Verfahren
- Anschlusssegmentdegeneration
- Komplikationen und Spätfolgen
- Nachbehandlung
- Ergebnisse der dorsalen und ventralen dekomprimierenden Verfahren
- Literatur
- CME-Testat
- Test


